Luise Schulte-Jerchel & Anja Poker

Das Kneipenkind

Softcover, 134 S. * Preis 14,90 Euro * 2018                                        

 

Luise Schulte-Jerchel erzählt aus der Sicht des heranwachsenden Mädchens aus Ihrer Zeit als dem Kneipenkind der Eltern Schulte, den Wirtsleuten der gut bekannten Papenburger Kneipe "Kiek in de Wiek". Heute ist dort ein griechisches Restaurant. Damals aber - in den späten 50er und dann den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts - waren die Verhältnisse anders und einem Mädchen wurden deutlich mehr Dinge zugemutet, als man es heute zulassen würde. 

 

Luise wuchs mit dem Verlust an Privatheit auf, was ihr ganzes späteres Leben beeinflusste und ihr eine ganz besondere Sehnsucht nach einer abschließbaren Wohnung bescherte. Die Erfahrung, dass jederman nach Belieben in ihr Haus eintreten konnte, erlebt sie auch heute noch in Träumen. Dabei hat sie all die Dinge so gut verarbeitet, dass auch ein in weiten Teilen sehr humorvolles Buch entstanden ist, eines mit zudem sehr viel Lokalkolorit. Und so ist es auch eine sehr subjektive Bestandsaufnahme der Papenburger Gesellschaft jener Zeit.

 

Anja Poker hat zu dem Buch 16 Zeichnungen beigetragen, in denen sie bestimmte Situation herausarbeitet und emotional vertieft. Das bringt eine zusätzliche Spannung  - erforderte aber auch das ungewöhnliche Format von 21 x 21 cm, weil anders die Eigenständigkeit der Zeichnungen gelitten hätte.      

  

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